SPD Bad Hönningen

Bad Hönninger SPD unterstützte IG Bahnlärm bei der Bonner Groß-Demo

Aktuell

(v.l.n.r.) Hans Werner Kaiser, Arno Schmitz und MdB Sabine Bätzing-Lichtenthäler

Auch die SPD-Ortsverbände im Kreis Neuwied kämpfen für mehr Lärmschutz

Der Lärm entlang der Rheinschiene ist unerträglich. Dies bekommt Arno Schmitz, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bad Hönningen, täglich zu spüren. Als direkt Betroffener, vor dessen Haus die Züge tagein und tagaus vorbeidonnern, weiß er um die Lärmproblematik. Deshalb engagiert er sich auch in der Bad Hönninger Interessengemeinschaft „Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen e.V.“. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, was es bedeutet, diesen unerträglichen Lärm über sich ergehen lassen zu müssen. Deshalb kämpfe ich mit vielen anderen darum, dass sich endlich die Deutsche Bahn bewegt und den leeren Versprechungen der vergangenen Jahre auch Taten folgen lässt.“ So wie er, der nachts aufgrund der vorbeifahrenden Güterzüge oftmals um den Schlaf gebracht wird, kämpfen viele in Bad Hönningen und im Rheintal darum, dass auch seitens der Politik „Lärm und Erschütterungen“ als ein ernst zu nehmendes Thema in die Diskussion aufgenommen wird. „Es wird Zeit, dass unsere Politiker in Berlin endlich aufwachen und etwas gegen den Lärm unternehmen; denn Bahnlärm macht krank“, so auch der Sprecher der Bad Hönninger IG, Franz Breitenbach, bei der Demo in Bonn.

Mit einer stattlichen Anzahl von Mitstreitern waren die Bad Hönninger am 28. April bei der Großdemonstration in Bonn dabei. Unter den ca. 1000 Teilnehmern waren neben der Politprominenz aus dem hiesigen Raum wie MdB Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdL Fredi Winter, Landrat Rainer Kaul oder Bürgermeister Michael Mahlert auch etliche Vorstandsmitglieder der Bad Hönninger SPD. Gefragt, warum er sich ebenfalls für einen verbesserten Lärmschutz an den Schienenwegen des Rheintales einsetze, antwortet der 2. Vorsitzende der Bad Hönninger Genossen, Hans Werner Kaiser: „Auch wenn ich selbst etwas abseits der Bahn wohne und daher nicht unmittelbar betroffen bin, so habe ich über vierzig Jahre meinen Arbeitsplatz direkt an der Bahn-linie gehabt. Oftmals musste ich in meinem Büro aufgrund des ohrenbetäubenden Lärms Telefongespräche unterbrechen, weil gerade ein Güterzug vorbeirauschte“, schildert er seine Eindrücke zum Bahnlärm. So wie Arno Schmitz und Hans Werner Kaiser engagieren sich die Bad Hönninger Genossen aktiv um den Lärmschutz der Menschen am Rhein. Und sie werden mit vielen Gleichgesinnten – die hoffentlich immer mehr werden – so lange weiter kämpfen und auf die Straße gehen, bis die Deutsche Bahn endlich reagiert. „Schon ab 2016 ist mit einer deutlich höheren Anzahl von Güterzügen auf der Rheinschiene zu rechnen, wenn der Gotthard-Tunnel für den Nord-Süd-Verkehr eröffnet ist“, wie auch SPD-Vorstandsmitglied Heinz-Günter Heck, zugleich 2. Vorsitzender der IG Schutz gegen Bahnlärm Bad Hönningen, unterstrich.

 
 

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