Bild: (Quelle Rhein-Zeitung vom 7.4.2009) - Heißer Dampf und nichts dahinter: Haardt im Frühjahr 2009
Kürzlich wurden wir gefragt, wer hinter der Murmeltierkampagne des CDU-Ortsverbandes steht. Nach Auskunft eines CDU-Stadtratsmitglieds sollen die Bildchen auf dem Computer von Christian Peter Haardt, Marinesoldat und Kandidat für Stadtrat und Kreistag, bearbeitet worden sein. Ob er auch für die holprigen Knüttelverse verantwortlich ist sei dahingestellt. Haardt, war da nicht was?
Haardt, war da nicht was? In der Tat: Vor genau 5 Jahren war der damals frisch importierte Hoffnungsträger der CDU der Gegenkandidat von Guido Job. Wie der Chronist weiß hat Guido Job die Wahl gewonnen und Haardt musste die Oppositionsbank drücken. Nach kurzer Zeit legte er allerdings, nachdem infolge einer von ihm ohne Rücksprache mit Stadtbürgermeister oder Stadtrat in Anspruch genommenen Fortbildung der Haushaltstitel 1.1.1.4.561200 (Fortbildung für Stadtratsmitglieder) nicht nur komplett abgeräumt sondern auch noch überzogen wurde, in einer Nacht- und Nebelaktion seine Ämter nieder und ward fortan nicht mehr gesehen. Nur am Rande bemerkt: In ihrer Murmeltierkampagne wirft die CDU Guido Job und der SPD vor, nur pünktlich zur Kommunalwahl aufzuwachen, was angesichts von über 30 Anträgen und Anfragen etwas lächerlich ist.
Manchmal hilft auch ein Blick zurück: Pressewirksam ließ sich Haardt im 2009er Wahlkampf mit Dampfstrahler im Bad Hönninger Bahnhof ablichten und stellte vollmundige Forderungen an die Bahn auf. Das wars dann. Kurze Zeit später sah der Bahnhof aus wie sonst und Haardt wurde nicht mehr gesehen. Nun taucht der „Saubermann“ mit der Murmeltier-Schmutzkampagne von Grohmann, Arens und Co wieder auf. Mal sehen wie lange er‘s diesmal aushält.