SPD Bad Hönningen

Ministerin lobt SPD-Initiative auf Einrichtung eines Senioren- und Behindertenbeirates

Fraktion


Guido Job, Hans Werner Kaiser (SPD-Fraktion), Dr. Jörg Scheinpflug, Sabine Bätzing - Lichtenthäler

Ministerin lobt SPD-Initiative auf Einrichtung eines Senioren- und Behindertenbeirates

Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Gespräch mit Dr. Jörg Scheinpflug und Fraktionsmitgliedern der SPD im Verbandsgemeinderat

Kürzlich hat die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Bad Hönningen die Einrichtung eines Senioren- und Behindertenbeirates beantragt. Alle im Rat vertretenen Fraktionen hatten dieser Initiative zugestimmt. Zu einem Gedankenaustausch trafen sich im Stadtweingut Bad Hönningen die Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Beigeordneter Urs Exner, Fraktionssprecher Guido Job, Ratsmitglied Hans Werner Kaiser und Dr. Jörg Scheinpflug, der parteineutrale Kandidat für das Amt des Verbandsbürgermeisters. Guido Job teilte der Ministerin die Beweggründe für diesen Antrag mit und wies darauf hin, dass es vor etwa zehn Jahren einen Seniorenbeirat auf Ebene der Verbandsgemeinde gegeben hat, dessen Tätigkeit aber nach Wegfall der hauptamtlichen Begleitung und dem Ausscheiden einiger der damaligen Mitglieder eingeschlafen sei. Darum habe man jetzt noch einmal diese Initiative ergriffen und wolle den Beirat nicht nur als informelle Gruppe sondern als offizielles Beratergremium für den Verbandsgemeinderat verankert wissen. Hans Werner Kaiser, der Initiator des Antrages und zugleich Vorsitzender des VdK-Kreisverbandes Neuwied, erläuterte den Antrag: „Der SPD-Fraktion im VG-Rat ist es ein spezielles Anliegen, die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern. Mit der Einrichtung eines Senioren- und Behindertenbeirates ist eine kommunale Verankerung eng an der Lebenswelt älterer und behinderter Menschen verbunden“ so Kaiser.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler begrüßte diese Initiative; denn ihr liegen diese Beiräte sehr am Herzen, wie sie betonte. „Inzwischen gibt es in Rheinland-Pfalz über 100 kommunale Seniorenbeiräte sowie auf Landesebene die Landes-seniorenvertretung. Diese Beiräte müssen durch hauptamtliche Kräfte begleitet werden, wenn sie erfolgreich arbeiten sollen“, so die Ministerin. Lobende Worte fand sie auch dafür, dass nicht nur an die Senioren, sondern auch an behin-derte Menschen gedacht wurde und beiden Gruppen somit die Möglichkeit geboten werde, sich einzubringen. Ferner wies sie noch auf die Landesleitstelle „Gut leben im Alter“ hin, die in ihrem Hause angesiedelt ist und den Beiräten mit Rat und Tat zur Seite steht. Als gutes Beispiel nannte sie die Aus- und Weiterbildung von Seniorinnen und Senioren zu Digital-Botschaftern, die anderen älteren Menschen in der digitalen Welt ihre Unterstützung anbieten.

Dr. Jörg Scheinpflug, der im Falle seiner Wahl den Beirat aktiv unterstützen möchte, lobte diese Initiative und wies darauf hin, dass die Einrichtung eines Senioren- und Behindertenbeirates auch für die Kommunalpolitiker eine Bereicherung ihrer Arbeit sei. Als 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Unkel kennt er durch den Senioren- und Behindertenbeirat in Unkel die Probleme von Senioren und Behinderten aus erster Hand. „Mir ist wichtig, dass auch den älteren und behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern zur Wahrnehmung ihrer Interessen eine Vertretung gegeben wird“, so Jörg Scheinpflug. „ Barrierefreiheit, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum und die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung durch Apotheken vor Ort sind zentrale Aspekte der Lebensqualität – und dies nicht nur für Senioren und Behinderte .Als Beispiel führte er das LEADER-Projekt Barrierekataster an, dass vor allem durch Mitwirkung von älteren und behinderten Ehrenamtlichen, die die Zugangs- und Wege-Hürden im öffentlichen Leben am besten kennen, aufgebaut wird und den Gemeinden die Planung und Umsetzung von Barrierefreiheit erleichtert.

Beigeordneter Urs Exner machte deutlich, dass es gelte auch die digitalen Barrieren für unsere älteren Mitbürger abzubauen. Der Zugang zu Information, Kommunikation, Unterhaltung und vielen Dienstleistung mittels der neuen Medien stellt viele ältere Bürger vor große Probleme. Hier gilt es einerseits unsere Senioren an diese Welt heranzuführen, aber auch gleichzeitig dafür zu sorgen, dass auch die reale, analoge Welt, die bisher durch persönliche, menschliche Kommunikation und Kontakte geprägt wurde, nicht auf der Strecke bleibt, wie Dr. Jörg Scheinpflug ergänzte.

 
 

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