SPD Bad Hönningen

11.02.2019 in Kommunales

Guido Job auf der Auftaktveranstaltung der 1000-Jahrfeier

 

Auf der phantastischen Auftaktveranstaltung zur 1000-Jahrfeier der Stadt Bad Hönningen in der Katholischen Kirche St. Peter und Paul am Samstag, 26.01.2019 eröffnete Stadtbürgermeister Guido Job offiziell die Veranstaltung. Guido, der bei der Kommunalwahl 2019 wieder als Kandidat für die Wahl zum Stadtbürgermeister antreten wird, präsentierte den Gästen eine Zeitreise durch 1000 Jahre Hönninger Geschichte und sprach dem Festausschuss sowie den Arbeitsgruppen der 1000-Jahrfeier für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz bei den Planungen des Festjahres seinen Dank aus. Zum Abschluss des Abends trug Guido dann sein gefühlvolles Lied „Du bist die Stadt“, unterlegt mit  Laser- und Lichteffekten, vor. Das vom "Blick" gedrehete Video über die Auftaktveranstaltung seht ihr hier:

 

01.09.2018 in Kommunales

Land gibt grünes Licht für Rasenfußballplatz

 
Bisheriger Aschenplatz in der Staiers Au. Quelle: https://ssv-1920-bh.jimdo.com/stadion/

Ein von allen fußballbegeisterten Hönningern, besonders von Mitgliedern des SSV1920 Bad Hönningen e.V. lang gehegter Wunsch wird endlich in Erfüllung gehen:das Land fördert die Umwandlung des bisherigen Aschenplatzes an der Waldbreitbacher Str. in einen Naturrasenplatz mit Landesmitteln aus dem Sportstätten-förderprogramm in Höhe von 84.400 EUR. Die restlichen Mittel kommen von der Stadt und stammen aus Eigenleistungen des SSV und seiner Mitglieder.

Dieser großartige Erfolg geht zurück auf den unermüdlichen Einsatz unseres Stadtbürger-meisters Guido Job, der sich bei der Landesregierung für diese Förderung sehr persönlich eingesetzt hat und bei Innenminister Roger Lewentz auf offene Ohren gestoßen ist.

Mit diesem Meilenstein ist nur zu wünschen, dass die Jugendarbeit dess SSV wieder großen Auftrieb erhält und der SSV bald wieder an seine glorreichen Zeiten anknüpfen kann.

 

22.10.2016 in Kommunales

Fusion der Verbandsgemeinden Bad Hönningen / Linz / Unkel

 

dl/161018_Stellungnahme_Fusion_mit_Unterschriften.pdf

Wir bieten hier zum Herunterladen die fraktionsübergreifende Stellungsnahme der politischen Handelnden der VG Bad Hönningen zum Thema „Fusion der Verbandsgemeinden Bad Hönningen / Linz / Unkel“ an.

 

26.09.2016 in Kommunales

Wenn der Anstand nichts mehr zählt

 

Als Anstand wird in der Soziologie ein als selbstverständlich empfundener Maßstab für ethisch-moralischen Anspruch und Erwartung an gutes oder richtiges Verhalten bezeichnet. Der Anstand bestimmt die Umgangsformen und die Lebensart (Hillmann, Karl-Heinz. "Wörterbuch der Soziologie. 5. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage." Kröner, Stuttgart (2007). Stichwort "Anstand" S. 31f.).

Der Anstand geht in unserer auf Egoismus getrimmten Gesellschaft langsam verloren. Vielleicht liegt es an der Erziehung, weil schon Kinder nicht mehr lernen, für Schwangere oder Ältere ihren Sitzplatz frei zu machen oder sich Menschen freiwillig auf ein niedriges Niveau begeben, weil sie von Anderen kein höheres Niveau mehr erwarten können. Es fängt bei Kleinigkeiten im gegenseitigen Umgang an, bei Erwidern des Grußes zum Beispiel, und endet dann bei Unsitten, wie z.B. dem Anderen nicht mehr zuzuhören, geschweige denn ausreden zu lassen.

In der Politik, auch in der Kommunalpolitik, bedeutet Anstand, in der politischen Auseinandersetzung keine ehrverletzende Sprache zu benutzen, dem politischen Gegner nicht durch üble Nachrede zu schaden und vor falschen Anschuldigungen die Wahrheit im persönlichen Gespräch auszuloten. Oft wird jedoch gegenteilig verfahren nach dem Motto, man müsse nur häufig genug angebliches Fehlverhalten denunzieren in der Hoffnung, dass beim Wähler schon was hängen bleibt. Im Grunde ist es die Beachtung des Kant´schen Imperativs, andere so respektvoll zu behandeln, wie man selber mit Respekt behandelt werden will.

Betrachten wir z.B. das Amt eines ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters, dessen zeitliche Beanspruchung für ein Ehrenamt enorm ist. Es ist ein Vollzeitjob mit einer kümmerlichen Aufwandsentschädigung. Gleichzeitig noch einen Beruf auszuüben und für die Familie da zu sein, ist schier unmöglich. In 406 rheinland-pfälzischen Gemeinden gab es in 2014 nach Angaben des Statistischen Landesamtes keinen Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters (Quelle: Rhein-Zeitung vom 22.05.2014). Sollten daher gewählte Mandatsträger nicht anständig miteinander umgehen, statt kommunalpolitische Konkurrenten in Intrigen zu verwickeln und damit indirekt in Kauf zu nehmen, dass künftig ein Kandidat für ein Ehrenamt in der Kommunalpolitik damit rechnen muss, nicht nur schlecht bezahlt viele Arbeitsstunden für das Funktionieren seines Heimatortes zu leisten, sondern auch wie selbstverständlich seinen Leumund auf´s Spiel zu setzen und Häme zu ertragen?

Von Menschen Einsicht und Mäßigung zu verlangen, stößt ab einem bestimmten Alter an Grenzen der Belehrbarkeit. Da läge es nahe nach dem Grundsatz zu antworten, Auge um Auge. Doch gibt es auch eine andere und, wenn man so will, christliche Antwort, die nicht mit Schwäche verwechselt werden sollte. Wenn auch der Gegenüber keinen Anstand besitzt, setzt ihm ein Kommunalpolitiker mit moralischen Grundsätzen unbeirrt seine Würde und seine Haltung entgegen und beweist ihm damit, dass es in der Kommunalpolitik nicht ein „um jeden Preis“ geben muss.

 

10.06.2016 in Kommunales

SPD fordert neue strategische Ausrichtung der Innenstadtentwicklung

 
Zuhörer des Vortrags, darunter Staatsminister Lewentz und Landrat Kaul

Viele Ortskerne kleinerer Innenstädte haben durch die Veränderungen der Einkaufsgewohnheiten ihrer Bewohner ihre alten Ladengeschäfte eingebüßt.  In Bad Hönningen trug neben der Ansiedlung von Discountern ausserhalb des Innenstadtbereiches auch eine unterbliebene Nachfolgerregelung sowie das Abflauen des Kegeltourismus bei. Hohe Leerstände waren die Folge. Doch jetzt schlagen die Sozialdemokraten vor, zukünftige Maßnahmen der Innenstadtentwicklung in eine neue strategische Gesamtkonzeption einzubetten. Zwar konnten in den vergangenen Jahren mit Hilfe diverser Verbesserungen infolge eines Förderprogramms bereits erste Erfolge bei der Neuansiedlung von Geschäften erzielt werden. Auch gelang es Stadt-bürgermeister Guido Job im Tandem mit Verbandsbürgermeister Michael Mahlert unlängst, Bad Hönningen in das auf zehn Jahre ausgelegte Förder-programm „Stadtumbau West“ aufzunehmen.  Doch müssen die nun folgenden Maßnahmen laut SPD in eine Gesamtkonzeption eingebracht werden, um sie auf ein Ziel hin zu bündeln und auszurichten.

Als strategische Initiative zum Innenstadtumbau schlägt die SPD daher die Einrichtung eines barrierefreien Wohnens im Innenstadtquartier vor. Dabei sollen, so die SPD, zwei entscheidende Vorteile der Hönninger Innenstadt genutzt werden: leerstehender Wohnraum zu noch günstigen Mietpreisen und Ebenerdigkeit zwischen der gesamten Innenstadt und den Rheinanlagen. Statt ältere Menschen in Pflegeheimen unterzubringen, möchte die SPD-Strategie barrierefreie Wohnungen im Innenstadtbereich schaffen, um so älteren Menschen dezentralen Wohnraum anbieten. Dies bedeutet, so lange wie möglich eigenständig zu leben, ohne auf Betreuung verzichten zu müssen.

Gleichzeitig soll Zug um Zug die gesamte, ohnehin schon ebenerdige Innenstadt barrierefrei ausgebaut werden, so dass Seniorinnen und Senioren, aber auch behinderte Menschen einen problemlosen Zugang zu öffentlichen Einrichtungen, Arztpraxen, Geschäften und den Rheinanlagen haben. Darüber hinaus sollen sich Betreuungsdienste ansiedeln, die diese Bewohner dezentral betreuen. Mit diesem innovativen „Konzept zum betreuten, barrierefreien Wohnen im Quartier“ sollen auch ältere Menschen aus den Ballungsräumen nach Bad Hönningen ziehen und den Leerstand des Innerorts beseitigen.

Laut dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Arno Schmitz, ermöglicht die Umwandlung der Innenstadt in ein Quartier für betreutes, barrierefreies Wohnen als Katalysator weitere Initiativen, darunter die Förderung des selbständigen Wohnens als Alternative zur Heimunterbringung oder Wohn-anlage, die Ansiedlung vor Ort tätiger Betreuungsdienste, zentrale Treffpunkte für das Gemeinschaftsleben im Innerort in Fußreichweite, z.B. gemeinschaft-liches Essen in Restaurants, gemeinschaftliches Spiel und Tanz, barrierefreier Zugang zu Geschäften, Rheinanlagen, Schwimmbad etc. und nicht zuletzt die Ansiedlung kleiner Geschäfte für den täglichen Bedarf.

Ziel ist also ein integriertes Quartierskonzept, das die gesamte Nutzungskette eines Tagesablaufs für ältere Menschen abbildet. Quartiersgrenzen könnten zunächst sein: Bahndamm, Hohe-Haus-Straße, Auf dem Plänzer, Rhein-anlagen. Alter Schulplatz und Schmiedgasse sollten aber als Fläche für eine nachhaltige, hochwertige Gastronomieentwicklung erhalten bleiben. Innerhalb dieser Initiative prüfen die Sozialdemokraten außerdem die Chancen der Ansiedlung eines Rheumazentrums in Bad Hönningen. Parallel zu dieser strategischen Ausrichtung müssen laut SPD auch verstärkte Anstrengungen zur Lärmvermeidung durch den Bahnverkehr unternommen werden.

Die Präsentation unseres Mitglieds Dr. Ludwig Rüssel zum Thema des Quartierskonzepts kann als PDF-Datei in der Download-Sektion heruntergeladen werden. Der Vortrag wurde anlässlich der öffentlichen Mitgliederversammlung am 30.05.2016 vor Staatsminister Roger Lewentz gehalten.

 

Bürgercheckkarte

Sie haben einen Schaden oder Problem in unserer Stadt festgestellt. Egal ob Straßenbeleuchtung defekt, Gulli verstopft usw. .. einfach der SPD melden und wir kümmern uns um Ihr Problem mit der Bürgercheckkarte ihrer SPD in Bad Hönningen. Link Bürgerscheckkarte

 

Neuste Infos aus dem Bundestag

dl/2021.03.05_Gabi_Weber_aus_dem_Bundestag.pdf